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Vorstand

Am 7.12.2019 wurde der aktuelle Vorstand des Landesvorstandes der Vertriebenen und Spätaussiedler in Freistaat Sachsen/Schlesische Lausitz e. V. gewählt. Der Landesverband blickt auf eine erfolgreiche Arbeit zurück, das betrifft die grenzübergreifenden Schülerwettbewerbe, den Entscheid zur Errichtung der außerschulischen Bildungs- und Begegnungsstätte in Knappenrode, die zahlreichen Aktivitäten der Kreisverbände, Ortsgruppen und Landsmannschaften, die immer großartigen Chöretreffen in Reichenbach/Oberlausitz oder auch den zentralen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung im Sächsischen Landtag oder zuletzt in Hoyerswerda. Die erfolgreiche Arbeit werden als alter und neuer Landesvorsitzender Frank Hirche fortsetzen, dem die Delegierten erneut einstimmig das Vertrauen ausgesprachen. Als Stellvertreter wurden Frau Liane Labuhn, Herr Dr. Manfred Hellmund und Herr Alexander Schulz gewählt, die Finanzen verwaltet Frau Vera Klass und als Schriftführer entschieden sich die Delegierten für Herrn Peter Wolf. Damit ist der Vorstand regional breit aufgestellt. Die sieben Beisitzer, darunter die Vorsitzenden der Landsmannschaften Sudetendeutsche, Schlesien aus Deutsche aus Russland ergänzen das Team. Ehrenvorsitzender wurde für seine langjährigen Verdienste Herr Wolfgang Fiolka.

Dazu Frank Hirche: "Ich wünsche viel Kraft und Erfolg und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit für die weiteren vier Jahre. Mit dieser Wahl konnte sich der Vorstand deutlich verjüngen, auch finden sich die Spätaussiedler wieder, und es wurden die Regionen berücksichtigt. Ich habe damit ein schlagkräftiges und ideenreiches Team um mich, mit dem ich gern zusammenarbeiten werde. Gleiches gilt auch für den erweiterten Landesvorstand, in dem alle Landsmannschaften wie auch der EuB vertreten sind. Gelungen ist es uns mithilfe der Förderung durch das Innenministerium, Frau Claudia Florian als Geschäftsführerin des Landesverbandes fest einzustellen. Dies erleichtert uns viel Arbeit bzw. macht neue Aufgaben überhaupt erst möglich. Danken möchte ich an dieser Stelle unserem Landesbeauftragten Dr. Jens Baumann, der während der Corona-Zeit alle Projektanträge positiv beschieden hat, so dass Ihnen wie auch dem Landesverband für das Jahr 2020 volle Planungssicherheit gegeben ist."

Der Vorstand ist der guten Hoffnung, dass mit dem Landeshaushalt 2021/2022 die geschaffenen Bedingungen stabilisiert und noch bestehende Defizite im Verhältnis zu den Partnerorganisationen in anderen Bundesländern zur Wahrung des Vermächtnisses gegen Flucht, Vertreibung und Deportation und die Integration der Spätaussiedler weiter abgebaut werden können.