Gedenkveranstaltung zu den Gedenktagen der Deportation der Deutschen aus der Wolgarepublik und zum sächsischen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung in Chemnitz

Am Samstag, dem 23. August 2025 fand, wie jedes Jahr, am Gedenkstein für die Opfer von Deportation, Flucht und Vertreibung in Folge des zweiten Weltkrieges an der Ev.-Luth. St.-Matthäus Kirche in Chemnitz die Gedenkveranstaltung statt. Es wurde nicht nur der Opfer des 2. Weltkrieges gedacht, sondern auch aller Menschen, die unter Flucht und Vertreibung bis in die heutige Zeit zu leiden haben.
Das Wetter hatte uns leider gehindert das volle Programm am Gedenkstein durchzuführen. So dass um 14 Uhr nur eine kurze Ansprache, Totenehrung und die Blumenniederlegung vorgenommen werden konnten.
Anschließen ging es in der Begegnungsstätte in der Limbacher Str. 101 in Chemnitz mit dem Programm weiter.
Lilli Tews, Vorsitzende der Ortsgruppe Chemnitz, sprach ein Begrüßungswort an alle Mitglieder und Gäste der Gedenkveranstaltung.
Florian Braun berichtete ausführlich über das Geschehen zur Errichtung des Gedenksteins in Chemnitz, was zu Beginn mit einigen Hindernissen verbunden war.
Nora Seitz, Mitglied des Deutschen Bundestages, richtete ein Grußwort an die Anwesenden und würdigte die Arbeit der Gemeinschaft um die Kultur des Erinnerns an die vielen Opfer der Deportation, Flucht und Vertreibung. Auch Michael Theiss, CDU-Fraktionsmitglied des Stadtrates von Chemnitz sprach ein kurzes Grußwort. Zu den anwesenden Gästen gehörten auch Peter Patt, Mitglied der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, und Kai Hähner, Landesvorsitzender der UdVA der CDU und CSU von Sachsen.
Mit einem Vortrag zur Ausstellung „Nation und Minderheit in Europa im 19. und 20. Jahrhundert“ berichtete uns Galina Zerr über die Geschichte der Deutschen in Russland infolge der 1. und 2. Weltkriege.
An diesem Gedenkwürdigem Tag sollte es auch nicht an Kaffee und selbstgebackenem Kuchen fehlen. Allen fleißigen Helfern sei an dieser Stelle ein großes Lob und Dank. Das gemeinsame Singen rundete die wunderbare Veranstaltung ab und bereitete allen sichtbar viel Freude.
Ida Böttcher