Gedenkveranstaltung zur Wiederkehr des Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion in Leipzig

Am Freitag, dem 22.08.2025 gedachten die LmDR im Regionalverband Leipzig/Nordsachsen gemeinsam mit dem Aussiedlerverband Sachsen den Ereignissen des Jahres 1941 in der Sowjetunion. Die Veranstaltung fand im Rahmen der interkulturellen Wochen im Leipziger Haus der Demokratie statt.
Unter den zahlreichen Besuchern befanden sich viele Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine und jüdische Kontingentflüchtlinge, die sich uns angeschlossen haben, in unseren Reihen willkommen sind sowie die Hilfe, Unterstützung und Betreuung der Gemeinschaft erfahren. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, das wir beim Gedenken an historische Ereignisse immer die aktuellen Bezüge im Blick behalten und uns als Brückenbauer für Frieden und Völkerverständigung einsetzen. Zeugnisse dafür sind die emotionalen Worte von Vera Klass und Vitalij Garkusha sowie Entwicklung der Zusammensetzung unserer Ensembles mit zunehmend wachsenden Anteilen von Ukrainern und jüdischen Kontingentflüchtlingen sowie sowie deren multikulturelle Programmgestaltung unter der jahrzehntelangen Leitung von Spätaussiedlern.
Manfred Hellmund